Wohnung, Essen, Kleidung, Urlaub etc. müssen bezahlt werden.

Erwerbsbiographien werden jedoch immer brüchiger. Zeiten der Arbeitslosigkeit oder der Selbständigkeit wechseln sich mit Zeiten der Anstellung als Arbeitnehmer ab. Es gibt keine Garantie, dass man seinen gut bezahlten Job auch behält. Das bedeutet: die klassische Hausfrauenehe hat ausgedient. Beide Partner müssen einer Erwerbstätigkeit nachgehen. 

Diskussionen darüber werden fast ausschließlich emotional und ideologisch geführt. Rationale Argumente finden kaum Platz. Zu tief sitzt die Sozialisation. Zu stark sind die gesellschaftlichen Konventionen, in denen viele Frauen gefangen sind. Aber: Die finanzielle Verantwortung, der Leistungsdruck, das Risiko sollte in einer Familie einfach auf vier Schultern verteilt werden, anstatt auf zwei. Das bedeutet auch: mehr Lebensqualität als Familie. Die Familie hat mehr Zeit miteinander. Dadurch, dass sich der Leistungsdruck und das Risiko besser verteilen, können auch die Gelassenheit und Zufriedenheit wachsen. Das klappt aber nur, wenn insbesondere Sie, liebe berufstätige Mütter, endlich aufhören, ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein schlechtes Gewissen verhindert Zufriedenheit – bei Ihnen und bei Ihrer Umwelt. Nicht die Tatsache, dass Sie arbeiten gehen ist schlimm. Ihr schlechtes Gewissen ist es!

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