Familienaufstand

Wir wissen alle, dass zu viel sitzen nicht gesund ist. Deshalb heißt es jetzt: "Gemeinsam den „Familienaufstand!“ proben!"

Nach einem langen Sitztag im Büro geben Rücken und Gelenke entsprechende Signale. Das ist bei Kindern anders – und Eltern unterschätzen die Sitzzeiten ihrer Kinder häufig, da sie davon ausgehen, dass Sport in Schule und Verein den Kindern ausreichend Bewegung verschaffen. Lange Sitzzeiten können jedoch nicht vollständig durch Sport kompensiert werden. Wer gesund bleiben will, sollte sich (neben dem Sport) im Alltag mehr bewegen und weniger Sitzen. Und wenn langes Sitzen unvermeidlich ist: Sitzen durch Bewegung unterbrechen!

Kinder, die lange sitzen, tun dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Erwachsenenalter. Schon bei Kindern und Jugendlichen spielt es für die Gesundheit eine Rolle, wie lange man im Alltag sitzt. Wenn man langes Sitzen unterbricht oder insgesamt weniger sitzt, hat man häufiger ein gesundes Körpergewicht und bessere Blutwerte. Darüber hinaus wird man fitter und kann sich besser konzentrieren. Zudem sind Kinder, die weniger sitzen, oft ausgeglichener und haben meist festere Knochen.

Eltern und Kinder haben also bzgl. des Sitzens ein gemeinsames Anliegen. Angesichts der Tatsache, dass viele Kinder am Wochenende und in den Ferien noch mehr sitzen als an Schultagen, sollte die Familienzeit hinsichtlich der Sitzzeiten einmal genauer unter die Lupe genommen werden.

Das Spiel „Familienaufstand! Alles zählt, nur Sitzen nicht!“ steigt daher mit einem Sitzcheck ein, damit Familien ein Gefühl dafür entwickeln, wie es um die Sitzzeit bei ihnen bestellt ist. „Familienaufstand!“ ist ein Spiel für die ganze Familie, das Spaß macht und dazu motiviert, öfter mal aufzustehen und mehr Schwung in den Alltag zu bringen. Dabei geht es nicht nur um Sport und anstrengende Bewegung, sondern vor allem darum, im Alltag weniger zu sitzen und ganz nebenbei Schwung aufzunehmen. Und wie? Der Sitzcheck zeigt, bei welchen Gelegenheiten im Alltag viel gesessen wird und woran etwas verändert werden soll, z. B. indem etwas im Stehen erledigt wird oder kleine Bewegungen einbaut werden. Dann geht’s los: Jedes Familienmitglied sammelt Punkte. Ob Treppe steigen statt Aufzug fahren, zu Fuß zur Schule gehen, Vokabeln lernen im Gehen oder Fangen spielen – alles zählt, nur Sitzen nicht! Wem es am besten gelingt, im Alltag mehr aufzustehen, Schwung aufzunehmen und sich zu bewegen, steht am Ende des Spiels fest.

Mit „Familienaufstand!“ haben Kinder und Eltern somit ein gemeinsames Ziel, an dem sie spielerisch arbeiten. Wobei jedes Familienmitglied auf seine Weise etwas beitragen kann, um Punkte zu sammeln. Das Gesamtergebnis macht die Spielscheibe sichtbar. Die Eltern können sogar während ihres Arbeitstages aufstehen und Punkte sammeln. Damit schlagen sie eine Brücke vom Büro nach Hause und berichten Zuhause von ihren Erfahrungen.

Wer jetzt den „Familienaufstand!“ erproben will, kann unter www.familienaufstand.de die Regeln und Materialien herunterladen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine limitierte Hardcover-Ausgabe von Familienaufstand! zu gewinnen. Als weitere Preise winken Schrittzähler oder Kleinhanteln (Brasils), um mehr Schwung in den Alltag zu bringen. Wer teilnehmen möchte schickt einfach seine beste Aufsteh-Idee für den Familien- oder Büroalltag an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder hinterlässt den Tipp bis zum 30. Juni im Kommentarfeld.

Bildnachweis: fotolia - Piotr Marcinski