Familienbewusstsein erkennen

Auf diese fünf Kriterien sollten Sie bei der Wahl Ihre Arbeitgebers auf jeden Fall achten. Dann klappt‘s auch mit der Vereinbarkeit.

1.) Ist das Unternehmen für seine Familienfreundlichkeit ausgezeichnet? Es muss nicht immer gleich das Audit für berufundfamilie sein. Auch Auszeichnungen von beispielsweise den Lokalen Bündnissen für Familie lassen auf tatsächliche Familienfreundlichkeit schließen.

2.) Ist Familienfreundlichkeit in der Unternehmensphilosophie oder im Unternehmensleitfaden aufgeführt? Wenn ja, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass sich auch die oberste Führungsebene des Unternehmens für Familienfreundlichkeit einsetzt. Denn bei Familienfreundlichkeit gilt das „Top-Down“ Prinzip. Ist das Management nicht mit im Boot, passiert in aller Regel nur wenig.

3.) Gilt das Teilzeitangebot für alle? Dass Mütter gerne Teilzeit arbeiten ist allgemein bekannt und wird akzeptiert. Aber wie sieht es mit den Vätern aus. Wenn auch diese die Möglichkeit haben, Teilzeit zu arbeiten, haben Sie einen familienfreundlichen Arbeitgeber gefunden. Denn Familienfreundlichkeit geht alle an: Mütter UND Väter.

4.) Bietet das Unternehmen Unterstützung bei der Kinderbetreuung? Auch hier muss es nicht gleich wieder die ganz große Nummer – der eigene Betriebskindergarten – sein. Den kann sich nicht jedes Unternehmen leisten. Die Unternehmen können aber Belegplätze in ortsansässigen Kindertagesstätten bereit stellen oder bei der Vermittlung von Kinderbetreuung unterstützen.

5.) Familienbewusst ist, wer bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kinder unterstützt und dem das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ wichtig ist. Fragen Sie ruhig nach, welche Unterstützungsmöglichkeiten das Unternehmen hier bietet.