Die Geburt eines Kindes bedeutet für ein Paar das größte Glück. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass beide lernen müssen, sich anzupassen.

Beide müssen lernen, mit dieser neuen Situation umzugehen. Plötzlich ist da dieses kleine Wesen, das die Wäscheberge wachsen lässt, die Nächte drastisch verkürzt und ständige Aufmerksamkeit benötigt. Sich in dieser ersten Zeit nicht zu verlieren, kann zu einer Herausforderung werden. Wie Sie diese meistern können, verraten wir Ihnen mit den folgenden fünf Tipps.

1. Vereinbaren Sie einen Termin und halten Sie ihn!

Spontane Restaurant-Besuche werden in der ersten Zeit nicht wirklich möglich sein. Besser ist es, wenn Sie mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin einen festen Termin vereinbaren. Haben die Großeltern oder Freunde Zeit, auf den Nachwuchs aufzupassen? Wenn nicht, leisten Sie sich einen Babysitter. Es muss ja nicht gleich eine durchtanzte Nacht in einem Club sein. Vielleicht reicht für‘s erste ein gemeinsamer Kaffee in einem netten Café um die Ecke.

2. Romantischer Spaziergang zu dritt

Die meisten Babys schlafen am besten, wenn es schaukelt. Nutzen Sie diese Zeit für einen romantischen Spaziergang. Das kann auch abends sein. Machen Sie Ihr Kind schon vor dem Spaziergang bettfertig, dann müssen Sie es nach dem Spaziergang nur noch umbetten.

3. Zeigen Sie Zuneigung. Einfach so

Können Sie sich noch an die erste Zeit Ihrer Verliebtheit erinnern? Damals, als Sie einfach so mal angerufen haben, nur um die Stimme des anderen zu hören? Sie brauchen nicht immer einen Grund für einen Anruf. Telefonieren Sie miteinander. Einfach so! Haben Sie damals auch mit Lippenstift Liebesbotschaften auf dem Spiegel hinterlassen? Oder Zettelchen in den Hosen- oder Jackettaschen versteckt? Machen Sie damit weiter. Einfach so!

4. Gönnen Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin eine Auszeit

Egal wie verliebt Sie sind. In den Partner, die Partnerin und in das Baby. Gönnen Sie sich und den anderen eine Auszeit. Treffen Sie sich mit Freunden. Gehen Sie mal wieder joggen, bummeln, in die Sauna oder eine Bar. Sie werden sehen: Sie werden dadurch keine schlechtere Mutter oder ein schlechterer Vater. Ganz im Gegenteil.

5. Nehmen Sie sich jeden Tag fünf Minuten für einander

Alles dreht sich nur noch um das Baby. Alle Aufmerksamkeit, alle Gespräche konzentrieren sich auf den Nachwuchs. Da kann es schon mal leicht passieren, dass man den Alltag des Partners/der Partnerin aus den Augen verliert. Widmen Sie sich täglich fünf Minuten ausschließlich dem Partner/der Partnerin. Lassen Sie sich erzählen, was passiert ist und achten Sie darauf, dass Sie in dieser Zeit nicht gestört werden. Denn auch Partnerschaft braucht „Qualitätszeit“.

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