Pampers für UNICEF

Jasmin Gerat über kleine Alltagshelden, die Großes bewirken.

Jasmin Gerat ist Aktionsbotschafterin der Initiative „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis*“ gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen. Im Juni reiste Jasmin Gerat nach Äthiopien, um sich ihr eigenes Bild von der Situation vor Ort zu machen. Zurück in Deutschland hat Jasmin Gerat gemeinsam mit Kindern einen Animationsfilm mit dem Titel „Paule und die Windelhelden“ eingesprochen, in dem die kleinen Heldentaten des Alltags gewürdigt werden. Außerdem beantwortet sie Fragen zur Initiative, zu ihrer emotionalen Reise nach Äthiopien und verrät ihre eigenen Traditionen als Mutter zu Weihnachten und Neujahr. Im Rahmen der Initiative unterstützt Pampers UNICEF noch bis Ende Januar 2017 für jeden View des Videos mit dem Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis gegen Tetanus*.

Frau Gerat, worum geht es in dem Video, das Sie mit den Kindern synchronisiert haben?

In dem Video geht es um das Thema „Held sein“ – wie kann ich anderen Menschen, denen es nicht gut geht oder die etwas aus eigener Kraft nicht schaffen, in ihrem Alltag mit kleinen Dingen helfen.

Wie war es mit den Kindern zusammen zu arbeiten?

Mit Kindern zu arbeiten ist immer toll, weil sie einfach nur aus dem Bauch heraus agieren und ihrem Gefühl vertrauen. Das ist für mich als Erwachsene immer total faszinierend und inspiriert mich dazu, mich auf diese spielerische Herangehensweise einzulassen.

Sie haben den Kindern auch Bilder von ihrer Äthiopienreise gezeigt. Würden Sie sagen, dass die Kinder und Familien dort Alltagshelden besonders benötigen?

Ich habe in den Dorfgemeinschaften in Äthiopien erlebt, dass jeder mit anpackt und die Menschen sich gegenseitig unterstützen. Diese Menschen sind für mich bereits Alltagshelden. Jedoch können sich die Menschen nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten untereinander helfen. In Äthiopien, vor allem in den ländlicheren Regionen gibt es kaum Infrastruktur oder Fortbewegungsmittel. Das kann man mit unserem Leben hier in Deutschland nicht vergleichen. Ich kann sofort um Hilfe bitten wenn es meinen Kindern oder mir nicht gut geht.

In Äthiopien gibt es diese Möglichkeiten kaum. Ich war erschrocken zu sehen, dass dort viele Frauen keine Hilfe erfahren. Sie müssen alles alleine stemmen:Haushalt, vier bis fünf Kinder, manche Haushalte haben sogar sieben Kinder. Es gibt auch keine Kinderbetreuung, wie bei uns, stattdessen stehen viele dieser Frauen schon frühmorgens mit ihren kleinen Kindern auf dem Feld und arbeiten.

Durch kleine Taten Großes bewirken – das ist auch der Grundgedanke der Initiative von Pampers für UNICEF. Was konnte so bisher erreichen?

Die Initiative hat im Laufe der letzten elf Jahre bereits die Leben von schätzungsweise 500.000 Neugeborenen gerettet. Zudem wurde in insgesamt 19 Ländern Tetanus bei Müttern und Neugeborenen bereits eliminiert. Allerdings gibt es nach wie vor 67 Millionen Mütter und ihre Neugeborenen, die immer noch von Tetanus bedroht sind. Das heißt, es ist schon viel passiert, aber es gibt noch eine Menge zu tun.

Jeder kann mit einer kleinen, alltäglichen Aktion, zum Beispiel dem Kauf einer Packung Pampers Windeln oder durch das Anschauen, Liken oder Teilen des Videos über Schlafhase Paule und seine Freunde, Pampers und UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen unterstützen.

Welche Erfahrungen nehmen Sie aus der Zeit als Aktionsbotschafterin der Initiative von Pampers für UNICEF mit?

Für mich war diese Reise wie ein Augenöffner, weil ich zum ersten Mal sehen konnte, wie die Hilfe in die Tat umgesetzt wird. Davor habe ich mich oft gefragt: „Ich kaufe eine Packung Pampers Windeln und damit generiere ich eine Tetanusimpfung? Wie funktioniert das genau?“ Als ich in Äthiopien war, habe ich die Menschen kennengelernt, die den Impfstoff mit Auto oder Esel zu den Gesundheitsstationen und Krankenhäusern transportieren. Denn die Spenden werden nicht nur für den Impfstoff, sondern auch für den Transport und die Aufklärung vor Ort eingesetzt. Dadurch wurde mir bewusst, mit welchem Aufwand und welchem persönlichen Einsatz diese Arbeit verbunden ist.

Ich habe die Mütter in Äthiopien als sehr hoffnungsvoll empfunden und auch als dankbar, dass es diese Möglichkeit gibt, sich selbst und ihre Babys durch Impfungen schützen zu können. Das hat mich umso mehr gefreut und ich bin auch ein bisschen stolz ein kleiner Teil von diesem großen Projekt zu sein.

Gab es auf ihrer Reise besonders emotionale Momente an die Sie zurück denken?

Es gab ganz viele Momente, die mich emotional umgehauen haben und die ich zum Teil auch in dem Video-Interview als Rückblick auf meine Äthiopienreise schildere. Mich haben vor allem die starken Kontraste sehr mitgenommen. In der einen Sekunde waren wir mit den widrigen Lebensbedingungen der Menschen konfrontiert und in der anderen Sekunde haben wir eine Mittagspause in einem Restaurant mit europäischem Standard gemacht. Und dann gab es noch so einen kleinen Jungen, den ich einfach nicht aus meinem Kopf bekomme. Ein paar Wochen vor unserer Anreise, hat ihn seine Mutter verlassen. Es war extrem berührend, wie er den ganzen Tag über immer wieder Körperkontakt zu mir suchte.

Die Weihnachtszeit hat immer etwas Besinnliches. Man denkt an seine Liebsten und kommt als Familie zusammen. Wie empfinden Sie diese Zeit?

Ich habe letztens erst wieder bei einem Spaziergang gemerkt, wie sehr ich die Weihnachtszeit liebe. Auch wenn ich gerne 365 Tage im Jahr Sonne hätte. Winter bedeutet für mich, zur Ruhe zu kommen und auch mal in mich zu gehen, um Kraft zu tanken für das, was im neuen Jahr auf mich zukommt.

Haben Sie bestimmte Traditionen, wie Sie das neue Jahr begrüßen?

Ich empfinde Silvester als ein sehr symbolisches Datum, meistens schreibe ich mir nochmal auf, was ich loslasse vom alten Jahr und was ich mir für das neue Jahr wünsche, um den Abschluss und Neuanfang zu zelebrieren. Und es ist mir wichtig, um Punkt Mitternacht von einem Stuhl aus ins neue Jahr zu springen, dieser Brauch muss sein, da bin ich tatsächlich abergläubig.

Wie steht es um Ihre guten Vorsätze für 2017?

Vorsätze gibt es bei mir nicht, dazu kenne ich mich mittlerweile zu gut. Wenn ich mir Vorsätze oder Vorschriften mache, ist nur eins sicher: ich werde sie brechen! (lacht) Das einzige, was ich mir wirklich wünsche ist gesund zu bleiben.

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*Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo oder eines Baby Dry Sparpacks sowie für jeden digitalen Beitrag (Videoaufruf, geteiltes Video, Video like) der im Aktionszeitraum (01.11.16-31.01.17) über www.pampers.de, facebook und youtube geleistet wird unterstützt P&G UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit € 0,078 [bzw. 0,084 CHF]. Dieser Betrag entspricht z.B. den Kosten für eine Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung. Während einer Schwangerschaft sind nur zwei Impfungen erforderlich, um Mutter und Kind während der Geburt zu schützen. Mütter sind danach mindestens drei Jahre, Neugeborene die ersten zwei Monate ihres Lebens geschützt. Weitere Informationen auf www.pampers.de oder www.unicef.de. UNICEF bevorzugt keine Marken oder Produkte. **Basierend auf Schätzungen von WHO und UNICEF (Stand Februar 2015)