Vorstellungsgespräch junger Vater

Wenn aus Paaren Familien werden, verlagern sich die Ansprüche und Prioritäten - das gilt auch für den Job.

Ständige Überstunden, lange Arbeitswege oder fehlende Familienfreundlichkeit in der Personalpolitik werden dann nicht mehr so einfach hingenommen oder sind schlichtweg nicht vereinbar mit der veränderten Situation. Daher stehen für viele junge Väter plötzlich wieder Vorstellungsgespräche und damit die altbekannten Fragen an. Von der Vorbereitung über das richtige Verhalten bis zum passenden Outfit gilt es einige Punkte zu klären. Mit dem Nachwuchs im Gepäck muss sogar noch mehr beachtet werden, damit das Gespräch zum Erfolg wird.




Volle Vorbereitung, halbe Aufregung 



Vorstellungsgespräche sind bereits nervenzehrend genug. Wer mit zahlreichen ungeklärten Fragen und löchrigem Wissen ankommt, tut sich damit also keinen Gefallen. Größe des Unternehmens, Fokus, Projekte und Aufstiegschancen sollten bereits soweit wie möglich bekannt sein. Nur so können im Interview informierte Fragen gestellt werden - und diese bringen ganz klar Pluspunkte beim Personaler. 
Zur Vorbereitung sollte es auch gehören, typische Fragen an Bewerber für sich selbst zu beantworten:

  • Was sind die eigenen Stärken und Schwächen?
  • Warum gibt es eine Lücke im Lebenslauf oder einen krassen Karrierewechsel?
  • Wie sieht die Lebensplanung für die nächsten fünf Jahre aus und warum soll es ausgerechnet dieses Unternehmen sein? 


für Väter kleiner Kinder kommt hierzu noch das Thema der Betreuung:

  • Wer passt im Krankheitsfall auf den Nachwuchs auf?

Zwar gehen einige Personaler noch immer davon aus, dass Mütter den Hauptteil der Betreuung stemmen, die Antworten sollten aber parat sein.



Bleiben noch Verhalten und Dresscode, die bei der Vorbereitung ebenfalls berücksichtigt werden sollten. 




Selbstbewusst aber authentisch



Aufregung beim Vorstellungsgespräch ist normal, dazu darf und sollte man ruhig stehen. Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass die Einladung zum Interview einen Grund hat. Wer mit Fug und Recht stolz auf die eigene Leistung ist und auch Schwachstellen kennt, kann sich authentisch und überzeugend präsentieren. Ein ehrlicher und natürlich respektvoller Umgang ist ebenfalls Voraussetzung.

Tipp: Einen Blick auf die Vorstellungsgespräch-Knigge zu werfen hilft dabei, sich die grundlegenden Regeln von der Begrüßung bis zur Verabschiedung ins Gedächtnis zu rufen. 




Kleider machen Leute - und Eindruck 



Gerade beim Vorstellungsgespräch sollten sich Bewerber für den Job anziehen, den sie gerne möchten. Oder besser noch etwas eleganter. Dabei gelten folgende Grundregeln:


  • Am Stil und dem Dresscode der Branche und des Unternehmens orientieren
  • Im Zweifelsfall auf einen klassischen, dezenten und dunklen Anzug setzen
  • Farben, auffällige Muster und Motive besser im Schrank lassen
  • Ein insgesamt gepflegtes Äußeres achten - Frisur, Rasur und Nägel gehören dazu

Hat sich die Wunschfirma Unkonventionalität und Lockerheit auf die Fahne geschrieben, ist statt des Anzugs natürlich Casual Chic - aber dennoch mit Sakko - die bessere Wahl. Frisch gewaschen, knitterfrei und vertraut sollten dennoch alle Teile des Outfits sein. Wer sich fremd in der eigenen Kleidung fühlt, wirkt nicht authentisch und ist selten selbstbewusst. Zumindest ein kurzes Eintragen einige Tage vor dem Termin gehört also dazu.


Als großer Teil des ersten Eindrucks kommt dem Outfit eine besondere Gewichtung zu. Bei Unsicherheit schaden also etwas Hilfe und Beratung nicht. Zwar nicht speziell für junge Väter aber ideal für diese ist die Stilbox von Fashion ID, mit der komplette Outfits individuell, zeitsparend und praktisch zusammengestellt werden.

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