Motiviert im Job

5 Tipps für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

1. Entdecken Sie neu, wie gut Ihr Job ist. 


Mit dem Job ist es oftmals wie mit der Liebe. Irgendwann wird er zu einer Gewohnheit und Selbstverständlichkeit. Wissen Sie noch mit wie viel Elan Sie in den Job gestartet sind? Machen Sie sich mal wieder klar, wie viel Gutes und Wertvolles Sie haben.

2. Konzentrieren Sie sich auf die Stärken

Ihre und die der anderen
Wissenschaftler haben herausgefunden: Wer seine Stärken bei der Arbeit nutzt, ist sechs Mal häufiger engagiert. Das bedeutet mindestens 40 Stunden Spaß pro Woche. Wer die eigenen Stärken nicht nutzt, brennt schneller aus. Egal, wie anstrengend die Arbeit ist.

3. Machen Sie Ihre Erfolge sichtbar

Vor sich selbst und den anderen. Beginnen Sie Teambesprechungen, aber auch die Reflexion über den vergangenen Arbeitstag mit den Dingen, die besonders gut gelungen sind oder über die Sie sich gefreut haben.

4. Prüfen Sie Ihre Motivation

Arbeiten Sie, weil Sie gerne arbeiten oder weil Sie als Mittel zum Zweck - um Geld zu verdienen? „Genussarbeiter“ sind nur halb so häufig ausgebrannt wie „Broterwerbsarbeiter“. An der Motivation zu arbeiten, kann also gesundheitsfördernd sein.

5. Nutzen Sie die „Genussformel“

Das geht so: Wer sich einmal ärgert, sollte sich zum Ausgleich dreimal freuen. Dies klingt anstrengender als es ist, denn unser Leben ist ja voll von schönen Dingen. Wir haben nur verlernt sie zu sehen.

Bildnachweis: fotolia - Jeanette Dietl

Vita
Immer höher, schneller, weiter und dabei immer attraktiver, fitter, positiver: Die Ansprüche, die an uns gestellt werden und die wir immer mehr auch an uns selbst stellen, sind kaum noch zu erfüllen. Der Druck – sowohl privat als auch beruflich – steigt unaufhaltsam. Konsequent leben wir, dass vor dem Wohlbefinden die Leistung steht. Wir erlauben uns Selbstfürsorge dann, wenn wir einmal Zeit haben und das ist fast nie. „Haben Sie heute schon an sich gedacht?“ Was würden Sie antworten? Ist es nicht mit dem An-sich-Denken so, dass wir es uns zwar vornehmen, doch nicht tun? Wissen, wie nützlich es wäre, doch es aufschieben, bis wir „Zeit haben“? Und wenn wir es einmal tun, dann mit schlechtem Gewissen? Wir leben in einer Kultur, die Erfolg und Anerkennung über permanentes Leisten definiert. Wir haben damit ja auch viel erreicht. Doch wir kommen so nicht mehr weiter. Viel zu lange haben wir in Beruf und Privatleben an oder sogar über unseren Belastungsgrenzen gelebt. Wir übersehen, dass Leistung, die auf Kosten von Wohlbefinden erbracht wird, Leistungsfähigkeit kostet. Ein Mangel an Ausgleich mit Wohlbefinden und Gesundheit bezahlt wird. Kurzum - dass Wohlbefinden, gut drauf zu sein, eben nicht ein Dankeschön nach vollbrachter Leistung oder eine Belohnung ist, sondern vielmehr die künftige Hauptvoraussetzung für Leistung.
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