Arbeiten im Homeoffice

Wer im Homeoffice arbeiten darf, weiß wie hilfreich das bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein kann. Tipps von Petra Timm von Randstad.

„Der Arbeitsplatz muss praktisch sein, den aktuellen Datenschutzbestimmungen entsprechen und möglichst ungestört sein“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. 

Bügelwäsche oder Geschirrspüler sind aufgrund der Geräuschentwicklung eine Ablenkung und laden förmlich dazu ein, anderen Tätigkeiten nachzugehen. Um das zu vermeiden, gilt: Das Homeoffice in einem ruhigen Raum einrichten und Störungen vermeiden. Ein ergonomischer Bürostuhl und ein höhenverstellbarer Schreibtisch helfen dabei, konzentriert zu bleiben und sind obendrein eine gute Investition in die eigene Gesundheit. Für mehr Ordnung sorgt ein Ablagesystem.

Ebenfalls wichtig: ein separater Telefonanschluss oder ein Geschäftshandy, das nur für berufliche Zwecke genutzt wird. Vor Arbeitsbeginn sollte sichergestellt sein, dass PC und benötigte Programme reibungslos funktionieren und im Optimalfall schon personalisiert sind. Eine schnelle Internetverbindung ist genauso gut wie ein Kommunikationstool. Via Skype und Co. lässt sich im heimischen Büro Kontakt mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten aufnehmen. Falls vorhanden, erleichtert eine Verbindung zum Firmennetzwerk die Organisation von Dokumenten und Projekten, die im Team bearbeitet werden. Doch Achtung: Die Daten müssen sicher geschützt werden. Eine einfache Antiviren-Software reicht da nicht aus. Ein Blick in die aktuelle EU-Datenschutzgrundversordnung dient als Orientierung. Und: Das Arbeitsmaterial verschwindet zum Feierabend am besten hinter abschließbaren Schranktüren. Wenn diese Ratschläge berücksichtigt werden, steht einem erfolgreichen Start ins Homeoffice nichts mehr im Wege.

Bildnachweis: fotolia –  Jürgen Fälchle/randstad