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Mädchen vor AppleComputer

Homeoffice und Kinder betreuen hat schon vor der Pandemie und vor dem Lockdown nicht funktioniert. Auch in dieser Beziehung wirkt Corona wie ein Brennglas.

Während man in Prä-Corona Zeiten die Kinder aber mal zu Freund*innen schicken, sich für ein paar Stunden eine Babysitterin holen konnte oder sich vielleicht sogar in einem Co-Working Space mit angegliederter Kinderbetreuung eingemietet hat, ist das im Augenblick alles nicht möglich. Zahlreiche Anbieter von Kinderbetreuung haben das erkannt und ihr Angebot um eine virtuelle Betreuung erweitert. Jetzt wird per Videokonferenz fleißig gemeinsam gebastelt, gespielt, getobt oder einfach nur vorgelesen und Eltern können sich ihrer Arbeit widmen. Ein Angebot, das von Arbeitnehmer*innen und Arbeitnehmern, aber auch von den Kindern begeistert angenommen wird. 

 

„Wir sind alle sofort begeistert gewesen, dass es eine professionelle Kinderbetreuung gerade in der momentanen Zeit eben auch virtuell gibt.“

 

Die Stiftungsfamilie BSW&EWH ist ein Unternehmen, das sich für eine virtuelle Betreuung entschieden hat. Christiane Schwab-George selbst Mutter von zwei Kindern im Alter von neun und sechs Jahren ist Leiterin des Bereichs „Leistungen und Produkte“. Als solche ist es unter anderem ihre Aufgabe, Mitgliedern der Stiftungsfamilie und Beschäftigten der Deutschen Bahn AG familienbewusste Angebot zur Verfügung zu stellen. Schon während des ersten Lockdowns war ihr schnell klar, dass berufstätige Eltern Unterstützung benötigen, wenn sie im Homeoffice arbeiten und gleichzeitig Kinder betreuen müssen. Da kam das Angebot der Notfallmamas genau richtig. Vorbehalte gegenüber dem Programm gab es nicht. Ganz im Gegenteil, wie Schwab-George berichtet: „Die Stiftungsfamilie BSW und EWH, hat von Beginn an sehr viel Potenzial in der Online-Kinderbetreuung gesehen. Wir sind alle sofort begeistert gewesen, dass es eine professionelle Kinderbetreuung, gerade in der momentanen Zeit, virtuell gibt.“ Die Ergebnisse von Umfragen, sowie das Feedback welches sie immer wieder von den Eltern erhält, sprechen für sich. Alle sind begeistert und dankbar. 

 

„Durch die virtuelle Notfallbetreuung wurde Freiraum für die Arbeit im Homeoffice geschaffen.“

 

Das Angebot der Virtuellen Betreuung variiert je nach Anbieter*in zwischen einer bis drei Stunden. Die Geschäftsführerin der Notfallmamas Angela Schmidt ist aber davon überzeugt, dass Betreuungszeiten von über einer Stunde virtuell nicht möglich sind. Untersuchungen bestätigen das. Kinder zwischen 5 und 7 Jahren können sich durchschnittlich 15 Minuten konzentrieren. Bis zum 15. Lebensjahr steigert sich die Konzentrationsspanne langsam auf durchschnittlich 30 Minuten. 

Die relativ kurze Dauer der Betreuung hat bei einigen Arbeitgebern durchaus zu Vorbehalten gegenüber dem Angebot geführt hat, wie Karolin Schuster*, zuständig für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Familienförderung eines großen Finanzdienstleisters, weiß: „Aus Arbeitgebersicht haben wir uns gefragt, ob durch die relativ kurzzeitigen Betreuungseinheiten ausreichend Freiraum für konzentriertes Arbeiten im Homeoffice geschaffen werden kann. Auch die Frage, ob gerade kleinere Kinder tatsächlich eine ganze Stunde bei dem Programm bleiben, wurde mehrfach diskutiert.“ Da auch Karolin Schuster Mutter ist und auch sie ihre drei Kindern im Alter von vier bis neuen Jahren virtuell betreuen lässt, konnte sie sich selbst ein Bild davon machen und ist positiv überrascht von dem Ergebnis. „Viele Kolleginnen und Kollegen bestätigten, dass durch die virtuelle Notfallbetreuung tatsächlich Freiraum für die Arbeit im Homeoffice geschaffen wurde.“ 

 

Tipp:

Sollten Eltern für mehr als eine Stunde Betreuung für ihre Kinder benötigen, können mehrere Kurse gebucht werden. Allerdings rät Schmidt dazu, dann zwischen den Kursen eine Pause einzuplanen. „Wer für eine längere Zeit Betreuung sucht und bereits Kinder im Schulalter hat, kann bei den Notfallmamas aber auch ein Hausaufgabenbetreuung buchen. Diese kann für zwei aufeinanderfolgende Stunden gebucht werden und hat den charmanten Vorteil, dass die freie Zeit der Eltern zum gemeinsamen Spielen genutzt werden kann,“ sagt Schmidt.

 

„Unserer 4-jährigen Tochter gefällt das Angebot so gut, dass sie schon des öfteren nachgefragt hat, wann sie wieder „Videokonferenz machen kann.“

 

Bella Dachner ist eine der virtuellen Betreuerinnen der Notfallmamas. Sie bietet diverse altersspezifische virtuelle Spiel- und Bewegungskurse sowie Bastel- und Malangebote. Angefangen bei einer „Kindersportstunde“ über „Wir spielen Zirkus“ bis hin zu „Handtiere malen“, „Falttiere basteln“,  gemeinsames Lösen von Knobelaufgaben oder Handarbeitsthemen wie Stricken und Weben. Wie gut das Angebot bei den Kindern ankommt, hat sie überrascht. „Die Kinder saugen das Angebot auf wie Schwämme und viele von ihnen sind regelrechte „Wiederholungstäter“. Sie probieren sich durch nahezu alle Kurse durch,“ sagt sie. Schusters jüngste Tochter hat schon des öfteren nachgefragt, „wann sie wieder Videokonferenz machen kann.“ Wie weggeblasen sind die ersten Unsicherheiten, denn zunächst hatte sich die Kleine nicht getraut, alleine an der Betreuung teilzunehmen. Erst als ihre 7-jährige Schwester dann auch zuhause bleiben musste und die virtuelle Betreuung nutzte, fasste sie Vertrauen. 

 

Der große Erfolg der Angebote liegt aber auch in der sehr flexiblen Herangehensweise. Sowohl von Seiten der Betreuerin, die pro Kurs nur fünf Kinder betreut. „Haben die Kinder Lust, eine Übung oder Aktion zu vertiefen, kann ich ganz individuell darauf eingehen und spontan das Angebot darauf anpassen,“ erzählt Bella Dachner. Aber auch von Seiten der Notfallmamas ist man flexibel. „Als keines Unternehmen können wir sehr auf die individuellen Wünsche und Anforderungen unserer Auftraggeber*innen eingehen und probieren dann auch schon mal was aus. Beispielsweise exklusiv für einen unserer Kunden eine Online-Ferienbetreuung oder Angebote für 3-Jährige,“ erzählt Schmidt. 

 

„Virtuelle Kinderbetreuung darf nicht wirklich als Bildschirmzeit gezählt werden.“

 

Einige Kolleg*innen Schusters äußerten sich kritisch im Bezug auf die zusätzliche Mediennutzung. Auch, weil seit Beginn der Corona-Pandemie der Medienkonsum der Kinder bereits merklich zugenommen hatte – aufgrund des digitalen Unterricht, aber auch in Ermangelung alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten. Mittlerweile sind sie sich aber fast alle einig, „dass die virtuelle Kinderbetreuung nicht wirklich als Bildschirmzeit gezählt werden darf,“ so Schuster. Viele Eltern würden sogar berichten, dass ihre Kinder durch die virtuelle Notfallbetreuung zusätzliche Impulse und Anregungen erhielt. Die Bedenken aller haben sich in Luft aufgelöst. Alle sind einfach nur froh, durch die virtuelle Betreuung, eine Entlastung zu erfahren und können sich „gut vorstellen, das Angebot auch in Post-Corona Zeiten zu nutzen.“

 

*Name von der Redaktion geändert

 

Veranstaltungstipp:

Die Stiftungsfamilie BSW und EWH bietet im Rahmen ihrer Webinarreihe „Projekt Leben“ am 23. Februar um 19 Uhr einen Impulsvortrag zur Mediennutzung von Klein- und Vorschulkindern an. Im September gibt es das Online-Seminar nochmal für Grundschulkinder. Wer Interesse an der Webinarreihe hat, ist herzlich dazu eingeladen. Auch wenn man nicht Teil der Stiftungsfamilie ist. Alle Infos und weitere interessante Angebote dazu gibt’s auf der Website. www.stiftungsfamilie.de

 

Das ausführliches Interview mit Angela Schmidt, Geschäftsführerin der Notfallmamas, zum Thema virtuelle Betreuung finden Sie hier

Das ungekürzte Interview mit der Betreuerin Bella Dachner können Sie hier nachlesen.